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HOCHZEITSMAGAZIN

Heiraten in Aachen 2019

RegioHochzeit: Vielfalt für Verlobte

Ja! Das neue Hochzeitsmagazin Heiraten in Aachen ist da! Von A bis Z beantwortet es alle Fragen, die für eine Traumhochzeit in Aachen und der Region wichtig sind. Also, nichts wie los und das Magazin im Standesamt oder bei Anzeigenkunden holen – oder direkt am BAD AACHEN-Stand bei der RegioHochzeit. Die zwei Mal im Jahr stattfindende Messe auf Schloss Rahe vereint unter einem Dach Ansprechpartner zu allen relevanten Themen rund ums Heiraten und ist somit die perfekte Ergänzung zu unserem Magazin. Die Frühjahrsausgabe findet am Sonntag, 10. März, von 11 bis 17 Uhr statt. Hingehen, umschauen, inspirieren lassen, Ansprechpartner finden und Hochzeitsmagazin einstecken!

(Foto: ©Christoph Hartmann)

Standesamt: Der Partner fürs Glück

Bereits seine 10 000. Ehe-schließung vollzog Standesamts-leiter Lothar Linden (Foto) im Jahr 2018. Da ist es nicht verwunder-lich, dass ihn in seinem Arbeits-alltag so schnell nichts mehr über-raschen kann. Dennoch gibt es auch für ihn hin und wieder Situationen zum Schmunzeln: Seien es Paare, die im Star-Wars-Kostüm erscheinen, oder solche, die sich erst vor einem Monat kennengelernt haben, Hunde als Ringträger oder andere skurrile Situationen – es gibt wohl nichts, was nicht schon da gewesen wäre. Nur eine Sache kam laut Linden tatsächlich noch nie vor: dass jemand Nein gesagt hat. Damit das auch so bleibt, stehen die Mitarbeiter des Standesamts stets mit Rat und Tat zur Seite.

(Foto: ©Andreas Steindl)

Kirche: Ewige Liebe vor Gott

Bis dass der Tod euch scheidet. Mit dieser oft von Geistlichen ausgesprochenen Formel wird deutlich, wie wichtig der Bund der Ehe im christlichen Glauben ist. Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche wünscht dem Brautpaar, dass ihre Ehe ein Leben lang hält. Darum hat die kirchliche Heirat für Gläubige nach wie vor eine viel weitreichendere Bedeutung als die standesamtliche – unabhängig von der Konfession. Bekennen sich Mann und Frau nämlich vor dem Altar zueinander, spricht die Kirche von einem heilbringenden Zeichen. Die katholische nennt es Sakrament. Die Liebe der Partner, die einen gemeinsamen Weg suchen, symbolisiert auch Gottes Liebe.

(Foto: Annakirche ©Caren Braun)

 

HIGHLIGHTS

TIPP VOM STANDESAMT

©Christoph Hartmann

Gute Wahl: Trausäle in City und Bezirken

Der Augenblick, in dem zwei Menschen vor einem Standesbeamten Ja zueinander sagen, ist ein ganz besonders wichtiger und rührender Moment, an den sich alle Beteiligten noch lange erinnern. Und da ein solch bedeutendes Ereignis auch immer in Gedanken mit einem Ort verbunden bleibt, ist die Raumwahl für jedes Brautpaar wichtig. Gut, dass das Aachener Standesamt gleich vier Mal den passenden Rahmen bietet: Drei Trauzimmer stehen im Herzen der Kaiserstadt zur Verfügung und eins im Frankenberger Viertel. Alle haben ein besonderes, aber dennoch ganz unterschiedliches Ambiente, sodass garantiert jeder Geschmack bedient wird.

Modern und zeitgemäß präsentiert sich das Trauzimmer auf der ersten Etage des Standesamts an der Krämerstraße: Für alle, die es weniger opulent mögen.

In einem besonders prunkvollen Ambiente in Weiß und Gold können Verliebte im Weißen Saal des Aachener Rathauses Ja zueinander sagen.

Nur wenige Schritte entfernt, mit Blick auf den Hühnerdieb, liegt hinter den Mauern des Couven Museums verborgen ein weiterer außergewöhnlicher Raum.

Als Herzstück des jungen und angesagten Frankenberger Viertels gilt die mittelalterliche Burg Frankenberg. Für Fans eines rustikalen Ambientes.

Hinzu kommen insgesamt sechs Trauorte in den Vierteln, die die vier zentralen nicht nur zahlenmäßig auf insgesamt zehn ergänzen. Sie erweitern auch das Spektrum an atmosphärischen Stilen noch weiter. Wer in einem Bezirk heiraten will, lebt oft auch dort. Der Heimatbezug spielt also eine wesentliche Rolle. Doch oft heißt eben nicht immer, und so ziehen architektonische Perlen wie Schloss Schönau und die Welsche Mühle mit ihrem ganz eigenen Charme auch Auswärtige an. Hinzu kommen die Bezirksämter Kornelimünster, Laurensberg, Eilendorf und Brand.

 
 
Sparschwein ©Pixabay

Finanzen: Profitabler Liebesbeweis

Romantik hin oder her – auch wenn die Liebe der erste Beweggrund für eine Heirat ist, geht es beim schönsten Tag im Leben um noch viel mehr. Denn der Trauschein zahlt sich durch den veränderten Status auch finanziell aus. Für Paare ist es daher ratsam, ein ausführliches Gespräch zu dem Thema mit Ansprechpartnern des Vertrauens zu führen. Fachmänner und -frauen von Banken und Versicherungen kennen sich mit den Vorteilen am besten aus. „Für uns ist es selbstverständlich, unseren Kunden in allen Lebenssituationen als kompetenter, ehrlicher und erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen“, sagt Andrea van der Spek, Teilmarktleiterin der Aachener Bank eG. „Gerne investieren wir unsere Zeit, um sie in ihrem neuen Lebensabschnitt ganzheitlich zu beraten.“

Steuerklasse: Nach der Hochzeit wechselt das Paar in eine neue Steuerklasse. Verdienen beide etwa gleich viel, entscheiden sie sich für die Steuerklasse IV. Ist der Unterschied größer, wählt der Besserverdienende die Steuerklasse III, der andere die Steuerklasse V.

Versicherungen: Viele Versicherungen räumen Ehepartnern eine Mitversicherung ein, es ist also nur eine Police nötig. Es lohnt sich somit, einen Experten bestehende Policen auf gemeinsame Nutzung prüfen zu lassen und doppelt vorhandene Absicherungen zu kündigen.

Finanzplanung: Je konkreter die Pläne, desto gezielter können Experten beraten. Daher ist es sinnvoll, sich vor dem Treffen über Lebensplanung und Ziele Gedanken zu machen. Altersvorsorge gehört dazu. Andrea van der Spek betont: „Wir freuen uns, mit unseren Kunden deren neue persönliche Situation zu erörtern und mit ihnen gemeinsam eine individuelle Lösung zu finden. Dies zeichnet uns als lebenslangen Finanzpartner aus.“ Fragen dabei sind auch: gemeinsame Kontoführung und Bevollmächtigungen.

Foto: pixabay/erge

Formalien: Guter Start nach Vorschrift

Mit dem Ja vor einem Standesbeamten bekennen sich verliebte Paare offiziell zueinander. Die Eheschließung hat für sie daher vor allem einen hohen emotionalen Wert. Rein rechtlich gesehen hat sie aber eine ganz andere Relevanz, die wenig romantisch klingt: Der Heirat sind Formalitäten vorgelagert, die dem Standesbeamten helfen festzustellen, ob die Partner überhaupt berechtigt sind diesen Vertrag abzuschließen.

Unter anderem nimmt er dabei unter die Lupe, ob beide Partner volljährig, mündig, nicht miteinander blutsverwandt und zum Zeitpunkt des Ja-Worts unverheiratet sind. Den Nachweis über diese Statusdetails müssen daher hetero- ebenso wie homosexuelle Partner, rein deutsche Paare ebenso wie solche erbringen, bei denen einer oder beide im Ausland geboren wurde(n). Erster Schritt ist die Anmeldung. Dafür ist das Standesamt zuständig, in dessen Bezirk einer der Verlobten mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet ist. Wollen beispielsweise zwei aus Würselen in Aachen heiraten, melden sie sich erst in ihrem Heimatort an und können dann nach einem Termin in Aachen fragen. 

Unabhängig davon gilt, dass eine schriftliche Einwilligung des zweiten vorliegen muss, wenn ein Partner allein zur Anmeldung geht. Letztere hat eine Gültigkeit von exakt einem halben Jahr und ist nicht verlängerbar, sodass der früheste Anmeldetermin sechs Monate vor dem Ja-Wort liegt. Keineswegs selbstverständlich ist der Service des Standesamts Aachen, das kostenlos einen Eheschließungstermin bis zu einem Jahr vorher für Paare reserviert – sofern keine Probleme zu erwarten sind. Das bietet Planungssicherheit. Erst die Anmeldung maximal sechs Monate vorher macht die Reservierung aber zu einem rechtsgültigen Termin. Je nach Konstellation müssen die Heiratswilligen verschiedene Unterlagen vorlegen. Fragen zu Details beantworten die Standesbeamten gern.


 
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